ENERWELD
Effiziente thermische Fügeverfahren

Beim Zusammenfügen metallischer Werkstoffe durch Schweißen standen bisher die Produktivität und Machbarkeit im Vordergrund. Nun sollen die thermischen Fügeverfahren auf ihre Energieeffizienz geprüft und dahingehend optimiert werden. Der Energiebedarf beim Schweißen kann durch den Einsatz neuartiger hochfester Zusatzwerkstoffe auf Eisenbasis, die bei niedrigeren Temperaturen schmelzen als herkömmliche Zusatzwerkstoffe, deutlich gesenkt werden. Zudem führen die Verringerung des Schmelzbadvolumens und eine höhere Prozessgeschwindigkeit zu weiteren erheblichen Energieeinsparungen. Ergänzend wird die Technik moderner Schweißanlagen (Laserstrahl-, Lichtbogen und Rührreibschweißen) weiterentwickelt. Alle Prozessketten der thermischen Fügeverfahren sollen unter dem Gesichtspunkt der Energie- und Ressourceneffizienz bewertet und Demonstratoren (Kranausleger, Baggerschaufel, Bumper, Achsträger und Hutprofil) angefertigt werden. Ein auf den Ergebnissen basierendes Softwaretool unterstützt die Planung und Vertrieb der Anlagenhersteller dabei, den Ressourcenverbrauch der innovativen Prozessketten zu vergleichen und entsprechend auszuwählen.

Koordination:
Fachhochschule Brandenburg
FPT - Fertigungs- und Produktionstechnik
Maschinenbau im Fachbereich Technik
Magdeburger Straße 50
14770 Brandenburg an der Havel

Prof. Dr.-Ing. Sven-F. Goecke
Fon +49 (0)3381 355 302
Fax +49 (0)3381 355 199
goecke@fh-brandenburg.de

Weitere Projektpartner:
Benteler Automobiltechnik GmbH, Paderborn
EWM Hightec Welding GmbH, Mündersbach
Fachgebiet Fertigungstechnik, Technische Universität Ilmenau
JENAOPTIK Laser, Optik, Systeme GmbH, Jena
JENOPTIK Automatisierungstechnik GmbH, Jena
KLAAS ALU-KRANBAU GmbH, Ascheberg
PLATOS Planung technisch-organisatorischer Systeme GmbH, Herzogenrath
RIFTEC GmbH, Geesthacht
RWE Power AG, Frechen
Welding Alloys Deutschland Schweißlegierung GmbH, Wachtendonk

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmenkonzept „Forschung für die Produktion von morgen“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.